Conference

Dokumentation:

Hier der Audio-Link der Abschlussdiskussion in Deutsch zum Nachhören

 

UPDATE:

Für den Workshop Body-Mapping (deutsch und spanisch) ist die TeinehmerInnenzahl beschränkt auf 30. Bitte anmelden mit einer Email mit dem Betreff „Body-Mapping“ an: keineeinzigemehr@gmail.com

 

For the workshop Body Mapping the number of participants is limited up to 30. Please announce yourself with an Email putting „Body Mapping“ in the subject: keineeinzigemehr@gmail.com

Programm zum downloaden:

Flyer_Programm_neu

Address: Franz -Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

workshop

gefragtHinterPlanung der Tagung am 11.11.2017 (Stand: 26.08.2017):
#Keinemehr – Frauenmorde in Deutschland

Was ist unser Anliegen? Was ist unser Ziel?

Wir wollen das Thema Frauenmorde zu einer größeren Aufmerksamkeit verhelfen und dafür an erfolgreiche Debatten und Mobilisierungen in anderen Ländern anknüpfen (Lateinamerika, aber inzwischen auch in Europa, v.a. Italien, Spanien, Polen und Türkei). Sichtbarkeit soll ein breit(er)es gesellschaftliches Bewusstsein für Gewalt gegen Frauen schaffen und langfristig Prävention und Schutz zu verbessern.

Die Tagung

Die Tagung soll den klaren Fokus auf das Thema Frauenmorde/Feminizide haben. Das bedeutet auch, dass das der Ausgangs- und Bezugspunkt für die einzelnen Plena und Workshops der Tagung ist.

Wir wissen, dass Feminizide nur der Gipfel eines Eisbergs sind und mit einer großen Vielzahl von Fragen rund um Sexismus und Patriarchat zusammenhängen. Um uns in den komplexen Zusammenhängen nicht zu verlieren, möchten wir die Tagung auf das Thema Feminizide bestmöglich zuspitzen.

In diesem Sinne sind die Leitfragen für mögliche Workshops:

  • Was bedeutet es (in den verschiedenen Feldern – z.B. Journalismus, Strafgesetz, Statistiken), von Feminiziden anstatt von Einzelfällen zu sprechen, also von den strukturellen Gründen? Was gewinnen wir, wenn wir aus dieser Perspektive schauen?
  • Was sind unsere Ziele und Forderungen in den unterschiedlichen Feldern, welche auf gesellschaftliche Veränderung/Verschiebung abzielen?
  • Was sind die Hindernisse? Was können wir dagegen tun? Was sind konkrete Schritte?
  • Wer sind Ansprech- und Bündnispartner_innen?

Diejenigen, die Workshops planen und durchführen, sollten diese Fragen möglichst dort bearbeiten, damit die Ergebnisse am Ende zusammengetragen und veröffentlicht und weiterverfolgt werden können.

Programm

10 Uhr:  Machismus tötet?!
Was verstehen wir unter Frauenmorden/Feminiziden? Gesellschaftliche Hintergründe und öffentliche Debatten. (Einführung mit Katharina Wagner)
Warum diese Tagung? (Marlene Pardeller und Alex Wischnewski)

11 – 13 Uhr und 14 – 15:30 Uhr: Workshops zu verschiedenen Bereichen
Leitfragen: Was ist die Situation? Mögliche Ziele und Forderungen.

  1. Strafgesetze und Umsetzung (mit Alex Wischnewski, einer Vertreterin des Deutsches Juristinnenbunds und Politikwissenschaftlerin Sabine Maier)
  2. Statistiken über Frauenmorde (mit der Zentralen Informationsstelle autonomer Frauenhäuser ZIF und Monika Schröttle, European Network on Gender and Violence)
  3. Sprache und Medien (mit Stop Bild Sexism)
  4. Internationale Mobilisierung – body mapping (collective exercise mit ni una menos Argentinien/Berlin)

16 Uhr Skype-Call mit Non una di meno Italien: Wie kam es in Italien zu dieser Bewegung, was ist der Plan für den 25. November?

16.30 Uhr Abschlussplenum: Zusammenführen der Ergebnisse, Verabredungen, Forderungskatalog/Aufruf, Ausblick (Was sind nächste Termine? Z.B. 25. November, 8. März, Wie arbeitet man weiter?)

 

Offen für alle Geschlechter. Übersetzung ins Englische. Awareness-Team
Aktuelle Informationen zum Programm finden sich auf dem Blog.

Programm zum downloaden:

Flyer_Programm_neu

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